Verfasst von: racenews | Juni 14, 2008

Maximilian Koch besteht Feuertaufe

(RS). Mit einer insgesamt positiven Halbzeitbilanz kehrte Maximilian Koch vom ADAC Kart-Masters Maximilian Koch während des Rennes. Foto Rolf Schindleraus Kerpen zurück. Der 12-jährige Oberwiesenthaler fährt 2008 erstmals das ADAC Kart Masters in der Klasse KF 3, die als Nachfolgeserie der bisherigen ADAC Kart Meisterschaft gilt. Fünf Veranstaltungen auf den deutschen Top-Bahnen stehen dieses Jahr auf dem Programm. Darunter befinden sich mit Oschersleben, Ampfing, Hahn, Kerpen und Wackersdorf einige der Prestige trächtigsten Bahnen in Deutschland.

Alle Klassen sind lizenzpflichtig und werden nach den Reglement des DMSB ausgetragen. Der ADAC hat für diese Veranstaltungsserie die Messlatte sehr hoch gelegt. Den Siegern in den Seniorenklassen winken am Jahresende Testfahrten in einem Formel ADAC – Rennwagen.

Nach den gelungenen Auftaktveranstaltungen in Oschersleben, Ampfing und Hahn wurde der vierte Lauf in Kerpen auf der Hausbahn des siebenmaligen Formel 1 Weltmeisters  Michael Schumacher gefahren. Das Masters erlebt eine Welle der Begeisterung mit einem Teilnehmeransturm ungekannten Ausmaßes. Für Maximilian Koch, der in der KF3 mit seinem CRG – Kart unterwegs ist, wurde die bisherige Saison zur harten Bewährungsprobe. Der Gymnasiast zählt in seiner Klasse zu den Jüngsten. Vater Tilo Koch sagt: „Das erste Jahr ist ganz klar als Lehrjahr zu betrachten. Die Konkurrenz liegt so eng zusammen, das es nur noch um Zehntel oder sogar Hundertstel Sekunden geht.“ Das Max ein Kämpfertyp mit großen fahrerischen Talent ist, hat er in der Vergangenheit des öfteren bewiesen. Die Abstimmung im Training und eine bestmögliche Platzierung im Qualilauf zählt 2008 zu den Hauptzielen, die Max Koch verfolgt. So ist auch das Rennen auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring in Kerpen zu sehen. Im Zeittraining lagen die ersten 15 Piloten nur um 6 Zehntel auseinander. Als Koch im Qualirennen mit Platz 17 die 14 Rundenjagd bestand, machte sich fürs Rennen, wo die Besten aus den beiden Qualiläufen starten, Hoffnung breit. Doch ein Startunfall mit unzähligen Ausfällen und Ausrutschern sprengte das Feld zu Beginn auseinander. Max Koch fightete im hinteren Drittel des Feldes mit seinen Konkurrenten, ohne jedoch die Chance zu haben, auf vordere Plätze zu fahren. Die Spitze war zu schnell enteilt.

Mit Rang 26 zeigte er sich nicht unzufrieden, was auch Vater Tilo Koch unterstrich. “Wir waren das erste mal in Kerpen und haben eine respektable Visitenkarte abgegeben. Im ersten KF3-Jahr muss man realistisch bleiben und noch nicht den ganz großen Durchbruch erwarten. Wichtig ist, das sich Max in den Qualirennen immer besser schlägt und hier mit den Großen mithalten kann“ , resümiert Tilo Koch abschließend.


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